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	<title>Kunst-Infoblog</title>
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	<description>Der KunstBlog schlechthin!</description>
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		<title>Malerei: Die wichtigste Gattung der Kunst</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 12:24:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gogh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Malerei]]></category>
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		<description><![CDATA[Malerei, Architektur, Bildhauerei, Grafik und Zeichnung – das sind die wichtigsten Gattungen der Bildenden Kunst. Mit Fug und Recht darf wohl behauptet werden, dass die Malerei zu den wichtigsten Gattungen darunter zählt. Die ältesten Zeugnisse dafür sind die Höhlenmalereien aus der letzten Eiszeit, in denen die Tiere und Menschen der damaligen Zeit dargestellt werden. Seitdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.rotimifoundation.org/wp-content/uploads/2011/06/Maler-220x300.jpg" alt="Artikel erläutert die Malerei als wichtigstes Medium der Kunst" title="Maler" width="220" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-30" /><strong>Malerei, Architektur, Bildhauerei, Grafik und Zeichnung – das sind die wichtigsten Gattungen der Bildenden Kunst. Mit Fug und Recht darf wohl behauptet werden, dass die Malerei zu den wichtigsten Gattungen darunter zählt. Die ältesten Zeugnisse dafür sind die Höhlenmalereien aus der letzten Eiszeit, in denen die Tiere und Menschen der damaligen Zeit dargestellt werden. Seitdem begleitet die Malerei den Menschen in seiner Kultur- und Zivilisationsgeschichte.</strong></p>
<h2>Erstes Vorkommen von Malerei</h2>
<p>Zwischen 35 000 und 10 000 Jahre sind ist Malerei in den Höhlen alt – Rinder, Hirsche und Pferde bedecken die steinigen Wände. Zeugnisse dieser ersten Malerei wurden sowohl in Afrika als auch in Asien und Australien entdeckt. Damit scheint die Kunst oder zumindest der Wunsch, etwas darzustellen und zu hinterlassen, eine für den Menschen natürliche Sache zu sein. In Europa wurde bedeutende Malerei in den Höhlen vor allen Dingen in Spanien und Frankreich, aber auch in der Türkei gefunden. </p>
<h2>Die Malerei gewinnt an Bedeutung</h2>
<p>Im Altertum, vor allem im Orient und im alten Ägypten, nahm die Malerei ebenfalls einen äußerst wichtigen Stellenwert ein. Vor allem die Wandmalerei war sehr bedeutend: Mit Malerei wurden die Wände in Grabkapellen und Särgen geschmückt. Zu sehen waren hier die Familie des Bestatteten und seine Besitztümer – damit der Grabherr all dies auch im Jenseits nicht vermissen musste. Auch in Privathäusern scheint es bemalte Wände gegeben zu haben, allerdings sind diese weniger gut erhalten. Der Malerei des Altertums war die Perspektive allerdings fremd – flächige Darstellungen dominieren. Aus dem alten Ägypten kennt man Beispiele der Malerei, bei denen die Figuren auf Standlinien angeordnet sind. </p>
<h2>Griechenland &#038; Italien</h2>
<p>Auch die alten Griechen und Römer rechneten der Malerei eine große Bedeutung bei. Für die Griechen war die Malerei eine Erfindung der Götter. Obwohl die Malerei im alten Griechenland einen höheren Stellenwert hatte als die Bildhauerei, bringen wir heute vor allem kunstvoll aus Stein gehauene Skulpturen mit den Griechen in Erinnerung. Das liegt daran, dass sie vor allem Holz verwendeten, um darauf zu malen – deshalb ist heute nur wenig der griechischen Malerei erhalten. Von der römischen Malerei dagegen ist mehr bekannt, denn auch die Römer brachten Kunstwerke der Wandmalerei hervor, die man bis heute bewundern kann. </p>
<h2>Die Malerei in Europa während des Mittelalters</h2>
<p>Das Mittelalter brachte in Europa schließlich vor allem christliche Beispiele der Malerei hervor. Die Kirchen wurden durch prachtvolle Wandmalereien geschmückt, und auch Vignetten von Büchern stellen Höhepunkte der mittelalterlichen Malerei dar. Die Buchmalerei wurde zu einer der wichtigsten „Branchen“ der Kunst. Zum ersten Mal wurde auch auf Leinwände gemalt, was die Lebenszeit der Gemälde wesentlich verlängerte. Die Malerei erlebte im Mittelalter zum ersten Mal eine breite Palette an Sujets: Neben Portraits von Adeligen und Königen waren vor allem Landschaftsbilder und Stillleben berühmt. Dieser Trend der Malerei sollte sich bis in die Renaissance erhalten, die vor allem auf die Malerei mit Ölfarben setzte. Als Motive verwendeten die Maler der Renaissance häufig Allegorien, die eine tiefere Moral enthielten. Es herrschten in der Malerei strenge Vorschriften, was Anatomie und Perspektive anbelangte – alles musste so naturgetreu wie möglich dargestellt werden. Seit dem Aufkommen der Fotografie allerdings ging dieser Anspruch der Malerei verloren. Heute gibt es kaum mehr Vorschriften für die Malerei – in der zeitgenössischen Kunst ist alles möglich.</p>
<p>Eigentümer des Fotos: James Steidl &#8211; Fotolia  </p>
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		<title>Kunstausstellungen: Immer einen Besuch wert</title>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 11:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gogh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografien]]></category>
		<category><![CDATA[Gemälde]]></category>
		<category><![CDATA[Skulpturen]]></category>
		<category><![CDATA[Thema]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen erinnern sich mit Grauen daran, wie sie früher in ihrer Schulzeit mit der gesamten Klasse in langweilige Kunstausstellungen geschleppt wurden. Dabei sind Kunstausstellungen nicht einmal im Ansatz langweilig. Über die zeitgenössische Kunst und die Kunstwerke vergangener Epochen, die in Kunstausstellungen präsentiert werden, lässt sich viel über die eigene Kultur und andere Kulturen lernen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.rotimifoundation.org/wp-content/uploads/2011/06/Museum1-300x199.jpg" alt="Artikel beschreibt Kunstausstellungen" title="In Richtung Museum" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-27" /><strong>Viele Menschen erinnern sich mit Grauen daran, wie sie früher in ihrer Schulzeit mit der gesamten Klasse in langweilige Kunstausstellungen geschleppt wurden. Dabei sind Kunstausstellungen nicht einmal im Ansatz langweilig. Über die zeitgenössische Kunst und die Kunstwerke vergangener Epochen, die in Kunstausstellungen präsentiert werden, lässt sich viel über die eigene Kultur und andere Kulturen lernen.</strong></p>
<p>Fällt das Stichwort Kunstausstellungen, so denken viele Menschen gleich an Gemälde. Doch auch Grafiken und Fotografien, Skulpturen, Installationen und sogar Werke aus der Strömung der Land Art können in Kunstausstellungen präsentiert werden. Einige Kunstausstellungen sammeln Werke zu einem ganz bestimmten Thema, andere dagegen portraitieren das Lebenswerk eines einzelnen Künstlers. </p>
<h2>Beginn von Kunstausstellungen</h2>
<p>Kunstausstellungen in ihrer heutigen Form haben wir Frankreich zu verdanken. Dort beginnt die Geschichte der Kunstausstellungen: Ab dem 18. Jahrhundert genießen die Franzosen bereits Kunstausstellungen, so wie wir sie heute kennen. Der Paris Salon war der angesagteste Ort, aktuelle französische Kunst zu sehen. Seit 1737 war er für die Öffentlichkeit zugänglich und genoss eine hohe Reputation. Die Royal Academy war das Pendant der französischen Kunstausstellungen in London: Seit 1769 konnte man hier Kunstwerke bewundern. Damit die Kunstausstellungen beim Publikum besonders gut ankamen, glichen die ausstellenden Künstler ihren Stil oft dem Geschmack der Masse an. Zu dieser Zeit entwickelte sich Hand in Hand mit den Kunstausstellungen auch die Branche der Kunstkritik, in der zum Beispiel der berühmte Denis Diderot tätig war. </p>
<h2>steigende Popularität von Kunstausstellungen</h2>
<p>Seit dem 19. Jahrhundert schließlich sind Kunstausstellungen so populär, dass Kunstwerke quer über die ganze Welt verliehen werden, um sie einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Die Schätze aus dem Grab von Tutanchamun beispielsweise wurden in groß angelegten Kunstausstellungen in den siebziger Jahren überall auf der Welt gezeigt und waren so populär, dass die Leute stundenlang Schlange standen, um die Kunstausstellungen zu sehen. Das gleiche Phänomen konnte man im Jahr 2004 beobachten, als über 200 Kunstwerke aus dem Museum of Modern Art wegen Renovierungsarbeiten von New York nach Berlin ausgelagert wurden. Kunstausstellungen und –sammlungen, die so renommiert sind wie die aus dem Museum of Modern Art, dem Louvre in Paris oder den Uffizien in Florenz ziehen die Aufmerksamkeit der Menschen überall auf der Welt an sich. </p>
<h2>Organisation &#038; Sicherheit</h2>
<p>Da ist es nur verständlich, dass für die Organisation dieser sogenannten Blockbuster-Kunstausstellungen, wie es die Ausstellung der Kunstwerke des Museum of Modern Art in Berlin war, ein beträchtlicher Organisationsaufwand zusammenkommt. Auch die Sicherheit ist ein überaus wichtiges Thema bei solchen Kunstausstellungen. Bei den meisten solcher wichtigen Kunstausstellungen werden so beispielsweise Wächter angestellt, damit das Areal 24 Stunden überwacht bleibt. Darüber hinaus wurden besondere Techniken entwickelt, das Glas von Rahmen und Vitrinen mit einem bestimmten Material zu überziehen, damit Glassplitter nicht auf die Exponate fallen, wenn es während der Kunstausstellungen doch zu Einbrüchen oder Unfällen kommt. Kunstausstellungen ohne komplizierte und undurchschaubare Alarmsysteme sind heute eigentlich unvorstellbar. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Exponate aus Kunstausstellungen gestohlen werden: Das geschah zum Beispiel vor einigen Jahren mit dem berühmten Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch. Bis dahin in vielen Kunstausstellungen zu sehen, ist das Gemälde bis heute verschollen – man nimmt an, dass es verbrannt wurde, da es wegen des hohen Wiedererkennungswertes auf dem Schwarzmarkt nicht verkauft werden konnte. </p>
<p>Inhaber des Fotos: Lupico &#8211; Fotolia </p>
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		<title>Die Kunst des Altertums: Ein weites Feld</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 19:36:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gogh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Kunst des Alterums]]></category>
		<category><![CDATA[Altertum]]></category>
		<category><![CDATA[Antike]]></category>
		<category><![CDATA[Bildhauerei]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kunst spiegelt seit je her den Stand einer Zivilisation wieder. Vom Grad der Komplexität der Kunst einer Epoche kann man schließen auf den Fortschritt der Entwicklung: So weisen Hochkulturen wesentlich vielseitigere und ausgetüfteltere Kunstformen auf. Vor allem die Kunst des Altertums übt schon immer eine gewaltige Faszination auf Kunsthistoriker und Liebhaber aus. Doch bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.rotimifoundation.org/wp-content/uploads/2011/06/Sphinx-300x200.jpg" alt="Artikel thematisiert die Kunst des Altertums" title="Sphinx" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-21" /><strong>Die Kunst spiegelt seit je her den Stand einer Zivilisation wieder. Vom Grad der Komplexität der Kunst einer Epoche kann man schließen auf den Fortschritt der Entwicklung: So weisen Hochkulturen wesentlich vielseitigere und ausgetüfteltere Kunstformen auf. Vor allem die Kunst des Altertums übt schon immer eine gewaltige Faszination auf Kunsthistoriker und Liebhaber aus.</strong></p>
<p>Doch bereits beim Begriff „Kunst des Altertums“ beginnen die Schwierigkeiten. Der Begriff des Altertums bezeichnet ein weites Feld – dementsprechend umschließt die Kunst des Altertums mehrere Jahrhunderte, ja Jahrtausende der Kunst- und Zivilisationsgeschichte eines sehr großen geographischen Gebiets. Denn das Altertum beginnt für die Geschichtswissenschaft in der Regel bei den mediterran-vorderasiatischen Zivilisationen, die circa im vierten Jahrtausend vor Christi aufblühten, und endet zu Beginn des Mittelalters – im sechsten oder siebten Jahrhundert nach Christi. Die Kunst des Altertums lässt sich also nicht genau definieren – wer wissen will, worum es sich bei der Kunst des Altertums wirklich handelt, muss tiefer in die Materie eindringen.</p>
<p>Die Kunst des Altertums umfasst also die Kunst der Antike, also des griechisch-römischen Altertums, ebenso wie die Kunst der altorientalischen Reiche in Vorderasien, zum Beispiel Mesopotamien, das Iranische Hochland und Ägypten. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist die Kunst des Altertums, wenn man diesen Begriff benutzen möchte, ungeheuer vielschichtig und abwechslungsreich.</p>
<h2>Ägypten</h2>
<p>Gerade die altägyptische Kunst findet in der Kunst des Altertums besonders viele Liebhaber. Malerei und Reliefkunst, aber auch Plastik und Architektur umfasst diese Strömung der Kunst des Altertums. Um 3000 vor Christus begann sich die altägyptische Kunst zu formen und es prägten sich in dieser Zeit Stilelemente aus, die in den kommenden drei Jahrtausenden richtunggebend für die Kunst des Altertums in Ägypten sein sollten. Nicht zuletzt deshalb fällt es heute auch Laien nicht schwer, ein Kunstwerk der Epoche der altägyptischen Kunst zuzuordnen. Kennzeichnend für die Kunst des Altertums in Ägypten sind die fehlenden perspektivischen Darstellungen. So wirken die Gemälde meist wie auf eine einzige Darstellungsebene reduziert. Gegenstände und Personen überlappen sich in der Kunst des Altertums in Ägypten für gewöhnlich nicht und ein Bild kann durchaus mehrere Sichtwinkel auf ein und das gleichen Motiv beinhalten. Ein weiteres Merkmal der ägyptischen Kunst des Altertums ist die Integration von Schrift und Bild: In die meisten Bilder waren aufwendig ausgeführte Hieroglyphen integriert, die auf den modernen Betrachter wirken wie eigene kleine Bilder. </p>
<p>Die ägyptische Kunst des Altertums blieb erstaunlich geschlossen: In der Kunst des Altertums in Ägypten sind kaum Stilelemente aus anderen Ländern und Kulturen auszumachen. Erst als die Ptolemäer um 330 vor Christus an die Herrschaft kamen, flossen erste griechische Strömungen in die Kunst des Altertums in Ägypten. Denn auch in Griechenland hatte sich eine ganz eigene Kunst des Altertums entwickelt – die Kunst der Antike. Griechenlands Kunst des Altertums wird deshalb heute als die Wiege der abendländischen Kunst bezeichnet, denn für die kommenden Jahrhunderte sollten die Maßstäbe und ästhetischen Ideale der griechischen Kunst des Altertums zum Vorbild für den gesamten Kontinent werden. Die komplizierten Säulenordnungen und die Figuren der griechischen Tempel sowie die Statuen und Götterbilder, denen in der griechischen Kunst des Altertums eine große Bedeutung zukam, wurden zum Maßstab für Künstler in ganz Europa. </p>
<p>Bildquelle: Shariff Che&#8217;Lah &#8211; Fotolia.com </p>
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		<title>Moderne Kunst: Der Umschwung des 20. Jahrhunderts</title>
		<link>http://www.rotimifoundation.org/2011/05/moderne-kunst-der-umschwung-des-20-jahrhunderts/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 12:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gogh</dc:creator>
				<category><![CDATA[moderne Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Expressionismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Perspektiven]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts änderte sich die Kunst schlagartig. Künstler weigerten sich nun, sich den Gesetzen der Kunst und Ästhetik zu unterwerfen, die Jahrhunderte lang die Kunst dominiert hatten, und erfanden eigene Formen und Ausdrucksweisen, um die Dinge so darzustellen, wie nur sie es sahen. Die moderne Kunst ist auf ihre Art eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.rotimifoundation.org/wp-content/uploads/2011/06/van-gogh-300x199.jpg" alt="Artikel beschreibt die moderne Kunst" title="Vincent Van Gogh" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-33" /><strong>Mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts änderte sich die Kunst schlagartig. Künstler weigerten sich nun, sich den Gesetzen der Kunst und Ästhetik zu unterwerfen, die Jahrhunderte lang die Kunst dominiert hatten, und erfanden eigene Formen und Ausdrucksweisen, um die Dinge so darzustellen, wie nur sie es sahen. Die moderne Kunst ist auf ihre Art eine der großen Revolutionen des 20. Jahrhunderts. </strong></p>
<p>Der Begriff „Moderne Kunst“ allerdings ist schwierig zu umreißen – denn schließlich schreiben wir bereits das 21. Jahrhundert und die auch Kunstgeschichte hat sich weiterentwickelt. Wenn wir „moderne Kunst“ sagen, so meinen wir in der Regel die Kunst der Avantgarde, die im 20. Jahrhundert ihren großen Aufschwung erlebte. Dem gegenüber steht die zeitgenössische Kunst – in der Fachsprache bezeichnet dieser Begriff die Gegenwartskunst. Moderne Kunst ist also durchaus etwas anderes als zeitgenössische Kunst, doch der Unterschied der beiden Begriffe verschwimmt in der alltäglichen Umgangssprache häufig. Es wird gerade unter Experten aber häufig diskutiert, ob auch die zeitgenössische Kunst nicht eigentlich nur eine Strömung der modernen Kunst ist. </p>
<h2>Vielseitigkeit der modernen Kunst</h2>
<p>Die moderne Kunst ist so vielseitig wie wohl keine Kunst einer anderen Epoche. Schon der Impressionismus, der den Anfangspunkt der modernen Kunst markiert, was Farbgebung und Maltechnik anbelangt. Auch der Jugendstil, der um 1900 aufkam, wird bereits der modernen Kunst zugerechnet. Doch der Expressionismus, der alle Sorgen um die korrekte Perspektive und die möglichst realistische Darstellung der Motive hinter sich ließ, brachte die moderne Kunst wahrhaftig zum Aufblühen. Denn diese Form der modernen Kunst sollte nur das darstellen, was die Künstler erlebten und empfanden – höchste Subjektivität war hier gefordert. Wer schon einmal das Bild „Der Schrei“ von Edvard Munch gesehen hat, der wird dieses Prinzip wohl auf Anhieb begreifen. </p>
<h2>Bedeutende Vertreter der modernen Kunst</h2>
<p>Neben Edvard Munch sind auch Vincent van Gogh, Paul Cézanne und Otto Dix als bedeutende Vertreter der modernen Kunst zu nennen. Sie alle hatten eins gemeinsam: Die moderne Kunst, die sie produzierten, kam beim Publikum nicht gleich gut an. Nur einzelne Sammler sorgten für die Anerkennung und Förderung der Künstler der modernen Kunst. Doch auch die so vielbesprochene Ausstellung „Entartete Kunst“, von den Nationalsozialisten ursprünglich organisiert, um die gezeigten Exponate zu verhöhnen und zu erniedrigen, hatte eine Verbreitung der modernen Kunst zufolge. Viele Menschen wussten, dass sie die moderne Kunst unter der Herrschaft der Nationalsozialisten lange nicht mehr zu Gesicht bekommen würden, und besuchten die Ausstellung deshalb nicht, um sich „entartete Kunst“ anzuschauen, sondern um einen letzten Blick auf die Kunstwerke der modernen Kunst werfen zu können. </p>
<p>Der ästhetischen Revolution des 20. Jahrhunderts verdanken wir heute viele Strömungen der zeitgenössischen Kunst. Denn die moderne Kunst hat sich weiterentwickelt: Als die ästhetischen Prinzipien, die bis dahin vorgeherrscht hatten, erst einmal gesprengt waren, gab es für die Künstler keine Grenzen mehr. Die moderne Kunst wurde immer vielseitiger, ausdrucksstärker und einfallsreicher. Vor allem die abstrakte Malerei wäre ohne die Wende zur modernen Kunst nie entstanden. Die moderne Kunst sorgte dafür, dass heute Strömungen wie die vielgerühmte Pop Art, Land Art und Minimal Art existieren, die zu den bedeutendsten Stilen der zeitgenössischen Kunst gehören und unsere Vorstellung davon, was moderne Kunst ist, bedeutend geformt haben. </p>
<p>Quelle der Grafik: Florian Villesèche &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Kunst studieren: Eine schwierige Entscheidung</title>
		<link>http://www.rotimifoundation.org/2011/04/kunst-studieren-eine-schwierige-entscheidung/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 11:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gogh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Unterschiede]]></category>

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		<description><![CDATA[Kunst studieren – ja oder nein? Die einen befürworten diese Entscheidung, die anderen lehnen sie vehement ab. Denn schon immer hängt den künstlerischen Studiengängen die Sinnfrage hinterher – auf der Musikschule oder dem Literaturinstitut oder gar Kunst studieren? Wird man denn damit etwas oder landet man am Ende doch nur auf der Straße? Eines vorweg: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.rotimifoundation.org/wp-content/uploads/2011/06/Kunst-Studium-200x300.jpg" alt="Artikel erläutert das Studieren von Kunst" title="Kunststudium" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-24" /><strong>Kunst studieren – ja oder nein? Die einen befürworten diese Entscheidung, die anderen lehnen sie vehement ab. Denn schon immer hängt den künstlerischen Studiengängen die Sinnfrage hinterher – auf der Musikschule oder dem Literaturinstitut oder gar Kunst studieren? Wird man denn damit etwas oder landet man am Ende doch nur auf der Straße? Eines vorweg: Kunst studieren ist eine Herausforderung – doch wer sich dazu berufen fühlt, dem sollte man es nicht ausreden. Wer ohne die Kunst nicht leben kann, malt und zeichnet seit frühem Alter und großes Talent aufweist, der soll, kann und darf sicherlich Kunst studieren. </strong></p>
<h2>Unterthemen</h2>
<p>Kunst studieren klingt erst einmal nicht schwer – doch es gibt unzählige Kunst-Studiengänge. Unterschieden wird generell in die freien und die angewandten Künste. Freie Kunst studieren ist hier wohl die größte Herausforderung. Malerei und Bildhauerei, Performance, Tanz und Schauspiel werden zu den freien Künsten gezählt. In der Branche Fuß zu fassen ist schwierig; die Mär vom brotlosen Künstler kennt wohl jeder. Viele entscheiden sich deswegen dafür, angewandte Kunst zu studieren: Medienkunst, Grafik- und Kommunikationsdesign sind hier als beispielhafte Studiengänge zu nennen. Fachhochschulen und Kunsthochschulen sind für alle, die Kunst studieren wollen, die erste Anlaufstelle.</p>
<h2>Vorbereitungen vor dem eigentlichen Studium</h2>
<p>Allerdings müssen hohe Hürden gemeistert werden, bevor man wirklich Kunst studieren kann. Niemand wird einfach so aufgenommen: Für die Zulassung auf einer Kunsthochschule muss man neben der bestandenen Hochschulreife oder Fachhochschulreife erst einmal eine Mappe anfertigen, bei vielen Schulen sind auch noch eine separate Hausaufgabe, ein Motivationsschreiben und in vielen Fällen ein Auswahlgespräch erforderlich. Wer Kunst studieren will, sollte all seine Energie in die Mappe stecken, denn damit muss das künstlerische Talent unter Beweis gestellt werden. Die meisten Menschen, die sich dafür entschieden haben Kunst zu studieren, belegen deshalb im Vorhinein Mappenkurse, in denen sie mit professionellen Künstlern und Pädagogen an ihren Mappen feilen.</p>
<h2>Mit der Mappe überzeugen</h2>
<p>Nur fünf bis zehn Prozent der Bewerber haben das Glück, an einer entsprechenden Hochschule Kunst studieren zu dürfen. Das wird meistens über die Mappen entschieden – wer Kunst studieren will, muss deshalb mit seiner Mappe überzeugen. Die Mappe ist das Aushängeschild eines jeden angehenden Kunststudenten. Mit ihr beweist er seine Fähigkeiten und vor allem: seine Vielseitigkeit. Möchte man Kunst studieren, so ist es wenig sinnvoll, eine Mappe mit 20 Bleistiftzeichnungen oder 20 Ölgemälden abzugeben. Die Mischung macht’s: Zeichnungen, Skizzen, Collagen, Fotografien, Computergrafiken, Comics, und, und, und. Eine Mappe überzeugt vor allem mit ihrer Vielseitigkeit. Denn jedes Jahr möchten tausende von jungen Menschen Kunst studieren – den Professoren und Jurys bleibt dabei oft nur wenig Zeit, jede Mappe ausgiebig zu sichten. Für gewöhnlich ein paar Minuten, denn schließlich müssen alle Mappen durchgesehen werden – in dieser kurzen Zeit muss man den Professoren klarmachen, dass man Kunst studieren will und auch dafür geeignet ist. </p>
<p>Wer sich dafür interessiert, Kunst zu studieren, der sollte sich im Vorlauf auch genau darüber informieren, welche Ansprüche die Hochschule der Wahl hat. Kunst studieren heißt eben auch: viel Vorbereitung. Schließlich beginnt man auch ein großes künstlerisches Projekt nicht ohne sich einen oder zwei Gedanken dazu gemacht zu haben. </p>
<p>Inhaber der Grafik:  lu-photo &#8211; Fotolia </p>
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		<title>Berühmte Museen: Immer eine Reise wert</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 10:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gogh</dc:creator>
				<category><![CDATA[berühmte Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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		<description><![CDATA[Was tun an einem Regentag? Viele Leute entscheiden sich für einen Besuch im Kino – dabei ist es mindestens ebenso unterhaltsam und doppelt so förderlich für die Bildung, eins der berühmten Museen zu besuchen, die es nicht nur in Deutschland, sondern überall in Europa gibt. Deshalb integrieren viele Menschen auch einen Besuch in berühmten Museen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.rotimifoundation.org/wp-content/uploads/2011/06/louvre-300x225.jpg" alt="Artikel benennt berühmte Museen" title="Das Louvre" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-10" /><strong>Was tun an einem Regentag? Viele Leute entscheiden sich für einen Besuch im Kino – dabei ist es mindestens ebenso unterhaltsam und doppelt so förderlich für die Bildung, eins der berühmten Museen zu besuchen, die es nicht nur in Deutschland, sondern überall in Europa gibt. Deshalb integrieren viele Menschen auch einen Besuch in berühmten Museen in die Städtereise nach Paris oder Florenz. </strong></p>
<p>Berühmte Museen stellen die Kunstschätze und kulturellen Meisterleistungen einer Kultur aus. Doch nicht nur für die dauerhaften Ausstellungen lohnt sich ein Besuch – die meisten berühmten Museen haben daneben noch regelmäßig wechselnde, an einem bestimmten Thema orientierte Ausstellungen. Mit einem Kombi-Ticket für die Exponate der dauerhaften Sammlung und die aktuelle Ausstellung lassen sich Stunden in berühmten Museen verbringen. Wer etwas unternehmen möchte, ein Interesse an der Kunst hat oder sich ein wenig bilden will, sollte sich also überlegen, ob er nicht berühmte Museen besuchen möchte.</p>
<h2>Die Uffizien</h2>
<p>Berühmte Museen locken Besucher aus aller Welt an. Viele Menschen fahren beispielsweise nur nach Florenz, um hier die Uffizien zu besuchen, eins der berühmten Museen Europas und wahrscheinlich sogar eins der berühmtesten Museen der ganzen Welt. Schon die Hallen, in denen die Kunstwerke präsentiert sind, stellen ein architektonisches Meisterwerk dar. Die berühmteste Gemäldesammlung Italiens lässt sich hier bestaunen – kein Wunder also, dass die Uffizien zu den berühmten Museen Europas gehören. Tausende von originalen Gemälden können hier bewundert werden, darunter von bedeutenden Künstlern wie Sandro Botticelli, Raffael, Michelangelo, Leonardo da Vinci und Caravaggio. Doch auch Werke von deutschen und holländischen Meistern wie Dürer, Rembrandt und Rubens finden sich hier. Die Uffizien haben sich längst ihren Platz unter den berühmten Museen der Welt erobert.</p>
<h2>Das Louvre</h2>
<p>Doch auch diejenigen, die Frankreich bereisen, werden in Sachen berühmte Museen auf ihre Kosten kommen. Denn hier steht das Louvre – und das ist nicht erst seit dem Showdown von Dan Browns „Da Vinci Code“ berühmt. Denn das Louvre zählt ebenfalls zu den berühmten Museen – mit 8,3 Millionen Besuchern ist es auch gemessen an seiner gewaltigen Ausstellungsfläche das drittgrößte der berühmten Museen der ganzen Welt. Wer nach Paris fährt und das Louvre nicht besucht, der hat definitiv etwas verpasst. 380 000 Werke werden hier auf über 60 000 Quadratmeter ausgestellt. Vor allem die außerordentlich beeindruckenden griechischen und römischen Sammlungen von antiken Werken sorgen dafür, dass das Louvre seinen Platz unter den berühmten Museen nicht so schnell einbüßen wird. Doch auch flämische Gemälde aus dem 16. und 17. Jahrhundert und Werke der italienischen Malerei der Renaissance lassen sich hier bestaunen. </p>
<p>Doch nicht jeder hat die Möglichkeit, so weit zu reisen, um berühmte Museen zu sehen. Da ist es gut, dass auch Deutschland einige beeindruckende Kunstsammlungen und Ausstellungshallen vorweist. Zum Beispiel die Hamburger Deichtorhallen, in denen wechselnde Ausstellungen auf immerhin knapp 7000 Quadratmetern gezeigt werden. Die Deichtorhallen selber sind historische Gebäude aus dem angehenden 20. Jahrhundert und waren ursprünglich ein Großmarkt für Lebensmittel und Blumen. Heute kann man hier zeitgenössische Kunst und Fotografie bestaunen. Auch München hat berühmte Museen – beispielsweise die Pinakothen, die eine der beeindruckendsten Kunstsammlungen Deutschlands beherbergen. </p>
<p>Image: foto.fritz &#8211; Fotolia </p>
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		<title>Die Kunst der Renaissance: Ein Hoch auf die Antike!</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 16:22:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gogh</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zu Beginn des vierzehnten Jahrhunderts kamen die Dinge in ganz Europa ins Rollen – die Renaissance hatte begonnen. Radikal veränderten sich Philosophie und Literatur, Musik und die Bildenden Künste. Die Renaissance setzte neue Schwerpunkte in Wissenschaft und Gesellschaft und strebte vor allem nach einem: Freiheit des Individuums und der Befreiung vom mittelalterlichen Ständewesen, das die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.rotimifoundation.org/wp-content/uploads/2011/06/Renaissance-Schönheit-200x300.jpg" alt="Artikel nennt die Kunst der Renaissance" title="Renaissance Schönheit" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-18" /><strong>Zu Beginn des vierzehnten Jahrhunderts kamen die Dinge in ganz Europa ins Rollen – die Renaissance hatte begonnen. Radikal veränderten sich Philosophie und Literatur, Musik und die Bildenden Künste. Die Renaissance setzte neue Schwerpunkte in Wissenschaft und Gesellschaft und strebte vor allem nach einem: Freiheit des Individuums und der Befreiung vom mittelalterlichen Ständewesen, das die Gesellschaft in starre Strukturen einteilte. </strong></p>
<h2>Einflüsse und Themenschwerpunkte</h2>
<p>Kein Wunder also, dass auch die Kunst der Renaissance ganz andere Akzente setzt als die der vorangegangenen Epochen. Die Kunst der Renaissance stand unter dem großen Einfluss der Antike – die damaligen Künstler besannen sich auf die Jahrtausende alten ästhetischen Ideale der alten Griechen und Römer und erschlossen sich für die Kunst der Renaissance die Kunstgeschichte der Antike neu. Im 15. Jahrhundert kam zur künstlerischen Beschäftigung ein weiterer Themenschwerpunkt der Kunst der Renaissance dazu: Nun setzten sich die Künstler intensiv mit der Natur auseinander, malten Landschaftsbilder und versuchten, so naturgetreu wie möglich abzubilden, was sie sahen. Für die Kunst der Renaissance hingen die antiken Kunstwerke eng mit dem neu aufkommenden Naturalismus zusammen, denn laut ihrer Auffassung war es seit der Antike niemandem mehr gelungen, einer naturgemäßen Darstellung so nahe zu kommen. Das Ziel der Kunst der Renaissance wurde es, die antiken Meister in ihren künstlerischen Fähigkeiten noch zu übertreffen. </p>
<p>Wie in der Antike entwickelte auch die Kunst der Renaissance sehr strikte Vorstellungen vom Konzept der Schönheit. Künstler in der Kunst der Renaissance sollten das Wesen der Schönheit darstellen – dazu mussten in Malerei und Bildhauerei strenge Proportionen eingehalten werden. Vor allem der idealschöne Mensch war ein wichtiges Thema der Kunst der Renaissance, weshalb uns bis heute unzählige Portraits aus der Kunst der Renaissance erhalten sind. </p>
<h2>Italien</h2>
<p>Als Hochburg der Kunst der Renaissance muss man Italien nennen. In der Hochrenaissance, die eine kurze Phase vom Ende des 15. Jahrhunderts bis zu Beginn des 16. Jahrhunderts bezeichnet, wurde Rom zum Zentrum der Kunst. Leonard da Vinci malte das „Abendmahl“ und die „Mona Lisa“, Raffaels „Sixtinische Madonna“ entstand und Michelangelo kreierte Skulpturen, die bis heute einen Höhepunkt der Kunst der Renaissance markieren. Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts dauerte die Spätrenaissance, von der Kunstgeschichte auch Manierismus genannt. Diese Epoche der Kunst der Renaissance ist gekennzeichnet durch verschiedene Merkmale, dessen herausragendstes wohl die übertriebene Darstellung von Raumfluchen und heftigen Bewegungen ist. Der Bildhauer Giovanni da Bologna brachte den Manierismus mit seiner Skulptur „Raub der Sabinerin“ auf den Punkt. Sich windende Körper und heftige Drehungen sind kennzeichnende Merkmale dieser Form der Kunst der Renaissance. </p>
<p>Auch außerhalb Italiens entwickelte sich die Kunst der Renaissance, allerdings mit einer langsameren Geschwindigkeit. Während sich die Kunst der Renaissance in Italien am ehesten bemerkbar machte und sich stark auf Malerei, Bildhauerei und Architektur auswirkte, setzte sie in den nördlicheren Gefilden des Kontinents erst um 1500 ein. Die Kunst der Renaissance beeinflusste außerhalb Italiens weniger die Malerei als die Architektur und vermischte sich vor allem in Frankreich und Deutschland mit den bereits vorherrschenden, nationalen Stilen der Kunst. </p>
<p>Urheber der Grafik:  Andrey Kiselev &#8211; Fotolia.com </p>
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		<title>Bildhauerei: Seit Jahrtausenden Bestandteil der Kunstgeschichte</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 18:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gogh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildhauerei]]></category>
		<category><![CDATA[Antike]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Bildhauerei ist seit eh und je eine der wichtigsten Techniken der Kunstgeschichte. Schon aus der Antike sind beeindruckende Skulpturen erhalten, in denen die alten Griechen all ihr Können in Sachen Bildhauerei bewiesen. Bis heute begeistern Werke der Bildhauerei die Kunstliebhaber. Heute ist der Begriff der Bildhauerei allerdings etwas weiter gefasst als nur das klassische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rotimifoundation.org/wp-content/uploads/2011/06/bildhauerei.jpg"><img src="http://www.rotimifoundation.org/wp-content/uploads/2011/06/bildhauerei-300x225.jpg" alt="Artikel beschäftigt sich mit der Bildhauerei" title="Bildhauerei" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-13" /></a><strong>Die Bildhauerei ist seit eh und je eine der wichtigsten Techniken der Kunstgeschichte. Schon aus der Antike sind beeindruckende Skulpturen erhalten, in denen die alten Griechen all ihr Können in Sachen Bildhauerei bewiesen. Bis heute begeistern Werke der Bildhauerei die Kunstliebhaber. Heute ist der Begriff der Bildhauerei allerdings etwas weiter gefasst als nur das klassische Figurenklopfen aus Stein, das in der alltäglichen Umgangssprache darunter verstanden wird. Bildhauerei bezeichnet heute allgemein die dreidimensionale Kunst. Dazu gehören auch Reliefs und Plastiken.</strong></p>
<p>Die Bildhauerei wird demzufolge in zwei grundlegende Techniken unterschieden: Die subtraktive Bildhauerei entfernt etwas – zum Beispiel alles an einem Steinklotz, was nicht nach der Figur aussieht, die der Bildhauer gerne erstellen möchte. Wichtige Materialien dieser Form der Bildhauerei sind zum Beispiel Marmor, Sandstein oder Holz. Die additive Bildhauerei dagegen arbeitet mit Ton oder Gips und formt daraus Dinge, oder trägt sie an Flächen oder andere Materialien an. Die Objektkunst, eine wichtige Strömung der modernen und zeitgenössischen Kunst, wird ebenfalls der Bildhauerei zugerechnet. Hier werden verschiedenste Materialien zu einem dreidimensionalen Kunstwerk zusammengefügt. Eine der wichtigen Techniken dieser besonderen Kategorie der Bildhauerei ist die sogenannte Assemblage: Dieser Begriff bezeichnet Collagen mit plastischen Objekten, die auf einer Platte oder Fläche angebracht werden. Hier konzentriert sich die Bildhauerei auf das Relief statt auf eine vollständige Figur.</p>
<h2>Die Steinbildhauerei</h2>
<p>Eine der ältesten Formen der Bildhauerei ist wohl die Steinbildhauerei. Stein ist eines der grundlegendsten Materialen der Bildhauerei. Man erinnere sich einmal an die berühmte Venus von Willendorf, eine Skulptur aus der Altsteinzeit – 25 000 vor Christus ist sie entstanden, und auch sie ist der Bildhauerei zuzuordnen und besteht aus Kalkstein. Auch mit dem sogenannten Löwenmenschen von Hohlenstein-Stadel, einer 28 Zentimeter großen Skulptur, die auf 35 000 vor Christus datiert wird und damit das älteste bekannte Kunstwerk darstellt, lässt sich wohl einwandfrei nachweisen, dass die Bildhauerei den Menschen in seiner Kulturgeschichte schon immer begleitet. Auch der berühmte Michelangelo gehört zu den Meistern der Bildhauerei mit Stein. Von ihm stammt auch die Aussage, der Stein berge die Form umschlossen in sich, aber er gebe die Skulptur nicht freiwillig her. Kein Wunder: Schließlich dauert es schier unendlich, bis aus einem Klotz Stein dank der Bildhauerei eine Skulptur wird. </p>
<h2>Die berühmteste Skulptur</h2>
<p>Die berühmteste Skulptur in der Geschichte der Bildhauerei ist wohl Michelangelos David. Eine Kopie des Davids kann auf der Piazza della Signoria in Florenz bewundert werden, das Original steht ein paar Blöcke weiter in der Galleria dell’Accademia. Jedes Jahr strömen Scharen von Touristen aus aller Welt hierher, um den David zu bewundern, den sein Glanz überstrahlt die Bildhauerei. Hinter dieser Figur soll aber sogar ein politisches Statement stecken, doch das mag vielleicht auch eine der Legenden der Kunstgeschichte sein: Denn der anders als die meisten Darstellungen von David in der Bildhauerei, die den Jüngling nach dem Kampf mit dem Riesen Goliath zeigen, stellt Michelangelo seinen David ganz entspannt vor dem Kampf dar. Damit ist der David zum Wahrzeichen der freien Bürger von Florenz geworden, die sich dem Kampf gegen das herrschende Geschlecht der Medici verschrieben hatten. Dieser Kampf war allerdings weniger siegreich als Davids gegen Goliath: 1494 vertrieben, kehrten die Medici schon 1512 nach Florenz zurück. Glücklicherweise blieb der David der Bildhauerei aber erhalten. </p>
<p>Picture: Uwe Landgraf &#8211; Fotolia </p>
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		<title>Berühmte Kunstwerke: Teil der Allgemeinbildung</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 10:40:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gogh</dc:creator>
				<category><![CDATA[berühmte Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeinbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[moderne Kunst]]></category>
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		<description><![CDATA[Allgemeinbildung ist heute so wichtig wie eh und je. Einen Überblick über die Geschichte sowie Grundkenntnisse in Politik und Wirtschaft sollte wohl jeder haben. Doch auch die Kenntnis von berühmten Kunstwerken gehört zur Allgemeinbildung. Denn schließlich ist es ebenso wichtig, die Kultur eines Landes zu kennen wie die Politik. Moderne Kunst Gerade die moderne Kunst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.rotimifoundation.org/wp-content/uploads/2011/06/Kunstaustellung-Frau-200x300.jpg" alt="" title="Kunstaustellung" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-7" /><strong>Allgemeinbildung ist heute so wichtig wie eh und je. Einen Überblick über die Geschichte sowie Grundkenntnisse in Politik und Wirtschaft sollte wohl jeder haben. Doch auch die Kenntnis von berühmten Kunstwerken gehört zur Allgemeinbildung. Denn schließlich ist es ebenso wichtig, die Kultur eines Landes zu kennen wie die Politik.</strong></p>
<h2>Moderne Kunst</h2>
<p>Gerade die moderne Kunst hat unzählige berühmte Kunstwerke hervorgebracht. Pablo Picasso, Vincent van Gogh und Otto Dix sind nur einige große Künstler, deren berühmte Kunstwerke bis heute Kunststudenten und -liebhaber beschäftigen und begeistern. Denn der Beginn des 20. Jahrhunderts markiert einen Einschnitt in der Geschichte der Kunst: Die berühmten Kunstwerke, die ab 1900 Ruhm erlangten, lassen sich schon auf den ersten Blick unterscheiden von denen, die in den Jahrhunderten davor gemalt wurden.</p>
<p>Den Künstlern des 20. Jahrhunderts und ihren berühmten Kunstwerken verdanken wir unter anderem die zeitgenössische Kunst und ihre vielen und vielseitigen Strömungen wie Pop Art, Minimal Art und Land Art. Berühmte Kunstwerke vor 1900 waren den strengen Prinzipien der Kunst unterworfen, die Jahrhunderte lang die Kunstgeschichte dominierten: Die Perspektive musste stimmen, das Motiv so naturgetreu wie möglich abgebildet werden. Doch die Künstler des 20. Jahrhunderts und ihre berühmten Kunstwerke brachen mit diesen Prinzipien – und traten eine richtiggehende ästhetische Revolution los. Nun ging es nicht mehr darum, eins zu eins darzustellen, was vorhanden war, sondern die innere Gefühlswelt auf die Leinwand zu bringen. Dazu mussten die Künstler für ihre berühmten Kunstwerke neue Farbgebungen und Maltechniken entwickeln. </p>
<h2>Edvard Munch</h2>
<p>Wer schon einmal eins der berühmten Kunstwerke des norwegischen Malers Edvard Munch gesehen hat, der kann dieses neue Prinzip der Kunst wohl nur zu gut nachvollziehen. Vor allem das Gemälde „Der Schrei“ hat sich dauerhaft in die Erinnerung der Kunstgeschichte eingeschrieben und zählt zu den berühmtesten Kunstwerken des 20. Jahrhunderts. Die sogenannte Seelenmalerei findet in diesem berühmten Kunstwerk ihren Höhepunkt: Die Figur mit dem aufgerissenen Mund steht im Mittelpunkt des Bildes, alles kreist in grellen Farben um sie und ihre Verfassung. Kein Wunder, dass berühmte Kunstwerke immer wieder Bezug auf Munchs Bild nehmen. Tatsächlich diente eine Mumie als Vorbild für die Figur im Gemälde. Dieses und weitere berühmte Kunstwerke von Munch spiegeln seine innere Verfassung wieder, denn der Künstler litt unter einer chronischen Lebensangst.</p>
<p>Auch andere berühmte Kunstwerke zeigen nicht mehr ein realistisches Abbild eines materiellen Motivs, sondern stellen stattdessen das Innen- und Gefühlsleben des Künstlers dar. Der Expressionismus und seine berühmten Kunstwerke basieren allein auf diesem Prinzip, das damals ein radikal neues war. Doch berühmte Kunstwerke des 20. Jahrhunderts sind vielseitig und abwechslungsreich. Eine weitere Strömung, deren berühmte Kunstwerke zu dieser Zeit große Popularität erlangten, war die abstrakte Malerei. Hier wurden Motive so weit abstrahiert, dass sie beinah unerkenntlich gemacht worden – Beispiele sind berühmte Kunstwerke im Stil des Kubismus, etwa von Pablo Picasso. Aber auch einfarbige Flächen wurden auf riesigen Leinwänden nebeneinander gemalt. Eine solch neuartige Kunst stieß die Menschen damals erst einmal vor den Kopf – heute sind berühmte Kunstwerke der Abstraktion aus der zeitgenössischen Kunst kaum mehr wegzudenken. </p>
<p>IMG: Franz Pfluegl &#8211; Fotolia </p>
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