Kunst studieren: Eine schwierige Entscheidung
Kunst studieren – ja oder nein? Die einen befürworten diese Entscheidung, die anderen lehnen sie vehement ab. Denn schon immer hängt den künstlerischen Studiengängen die Sinnfrage hinterher – auf der Musikschule oder dem Literaturinstitut oder gar Kunst studieren? Wird man denn damit etwas oder landet man am Ende doch nur auf der Straße? Eines vorweg: Kunst studieren ist eine Herausforderung – doch wer sich dazu berufen fühlt, dem sollte man es nicht ausreden. Wer ohne die Kunst nicht leben kann, malt und zeichnet seit frühem Alter und großes Talent aufweist, der soll, kann und darf sicherlich Kunst studieren.
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Kunst studieren klingt erst einmal nicht schwer – doch es gibt unzählige Kunst-Studiengänge. Unterschieden wird generell in die freien und die angewandten Künste. Freie Kunst studieren ist hier wohl die größte Herausforderung. Malerei und Bildhauerei, Performance, Tanz und Schauspiel werden zu den freien Künsten gezählt. In der Branche Fuß zu fassen ist schwierig; die Mär vom brotlosen Künstler kennt wohl jeder. Viele entscheiden sich deswegen dafür, angewandte Kunst zu studieren: Medienkunst, Grafik- und Kommunikationsdesign sind hier als beispielhafte Studiengänge zu nennen. Fachhochschulen und Kunsthochschulen sind für alle, die Kunst studieren wollen, die erste Anlaufstelle.
Vorbereitungen vor dem eigentlichen Studium
Allerdings müssen hohe Hürden gemeistert werden, bevor man wirklich Kunst studieren kann. Niemand wird einfach so aufgenommen: Für die Zulassung auf einer Kunsthochschule muss man neben der bestandenen Hochschulreife oder Fachhochschulreife erst einmal eine Mappe anfertigen, bei vielen Schulen sind auch noch eine separate Hausaufgabe, ein Motivationsschreiben und in vielen Fällen ein Auswahlgespräch erforderlich. Wer Kunst studieren will, sollte all seine Energie in die Mappe stecken, denn damit muss das künstlerische Talent unter Beweis gestellt werden. Die meisten Menschen, die sich dafür entschieden haben Kunst zu studieren, belegen deshalb im Vorhinein Mappenkurse, in denen sie mit professionellen Künstlern und Pädagogen an ihren Mappen feilen.
Mit der Mappe überzeugen
Nur fünf bis zehn Prozent der Bewerber haben das Glück, an einer entsprechenden Hochschule Kunst studieren zu dürfen. Das wird meistens über die Mappen entschieden – wer Kunst studieren will, muss deshalb mit seiner Mappe überzeugen. Die Mappe ist das Aushängeschild eines jeden angehenden Kunststudenten. Mit ihr beweist er seine Fähigkeiten und vor allem: seine Vielseitigkeit. Möchte man Kunst studieren, so ist es wenig sinnvoll, eine Mappe mit 20 Bleistiftzeichnungen oder 20 Ölgemälden abzugeben. Die Mischung macht’s: Zeichnungen, Skizzen, Collagen, Fotografien, Computergrafiken, Comics, und, und, und. Eine Mappe überzeugt vor allem mit ihrer Vielseitigkeit. Denn jedes Jahr möchten tausende von jungen Menschen Kunst studieren – den Professoren und Jurys bleibt dabei oft nur wenig Zeit, jede Mappe ausgiebig zu sichten. Für gewöhnlich ein paar Minuten, denn schließlich müssen alle Mappen durchgesehen werden – in dieser kurzen Zeit muss man den Professoren klarmachen, dass man Kunst studieren will und auch dafür geeignet ist.
Wer sich dafür interessiert, Kunst zu studieren, der sollte sich im Vorlauf auch genau darüber informieren, welche Ansprüche die Hochschule der Wahl hat. Kunst studieren heißt eben auch: viel Vorbereitung. Schließlich beginnt man auch ein großes künstlerisches Projekt nicht ohne sich einen oder zwei Gedanken dazu gemacht zu haben.
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MehrBerühmte Museen: Immer eine Reise wert
Was tun an einem Regentag? Viele Leute entscheiden sich für einen Besuch im Kino – dabei ist es mindestens ebenso unterhaltsam und doppelt so förderlich für die Bildung, eins der berühmten Museen zu besuchen, die es nicht nur in Deutschland, sondern überall in Europa gibt. Deshalb integrieren viele Menschen auch einen Besuch in berühmten Museen in die Städtereise nach Paris oder Florenz.
Berühmte Museen stellen die Kunstschätze und kulturellen Meisterleistungen einer Kultur aus. Doch nicht nur für die dauerhaften Ausstellungen lohnt sich ein Besuch – die meisten berühmten Museen haben daneben noch regelmäßig wechselnde, an einem bestimmten Thema orientierte Ausstellungen. Mit einem Kombi-Ticket für die Exponate der dauerhaften Sammlung und die aktuelle Ausstellung lassen sich Stunden in berühmten Museen verbringen. Wer etwas unternehmen möchte, ein Interesse an der Kunst hat oder sich ein wenig bilden will, sollte sich also überlegen, ob er nicht berühmte Museen besuchen möchte.
Die Uffizien
Berühmte Museen locken Besucher aus aller Welt an. Viele Menschen fahren beispielsweise nur nach Florenz, um hier die Uffizien zu besuchen, eins der berühmten Museen Europas und wahrscheinlich sogar eins der berühmtesten Museen der ganzen Welt. Schon die Hallen, in denen die Kunstwerke präsentiert sind, stellen ein architektonisches Meisterwerk dar. Die berühmteste Gemäldesammlung Italiens lässt sich hier bestaunen – kein Wunder also, dass die Uffizien zu den berühmten Museen Europas gehören. Tausende von originalen Gemälden können hier bewundert werden, darunter von bedeutenden Künstlern wie Sandro Botticelli, Raffael, Michelangelo, Leonardo da Vinci und Caravaggio. Doch auch Werke von deutschen und holländischen Meistern wie Dürer, Rembrandt und Rubens finden sich hier. Die Uffizien haben sich längst ihren Platz unter den berühmten Museen der Welt erobert.
Das Louvre
Doch auch diejenigen, die Frankreich bereisen, werden in Sachen berühmte Museen auf ihre Kosten kommen. Denn hier steht das Louvre – und das ist nicht erst seit dem Showdown von Dan Browns „Da Vinci Code“ berühmt. Denn das Louvre zählt ebenfalls zu den berühmten Museen – mit 8,3 Millionen Besuchern ist es auch gemessen an seiner gewaltigen Ausstellungsfläche das drittgrößte der berühmten Museen der ganzen Welt. Wer nach Paris fährt und das Louvre nicht besucht, der hat definitiv etwas verpasst. 380 000 Werke werden hier auf über 60 000 Quadratmeter ausgestellt. Vor allem die außerordentlich beeindruckenden griechischen und römischen Sammlungen von antiken Werken sorgen dafür, dass das Louvre seinen Platz unter den berühmten Museen nicht so schnell einbüßen wird. Doch auch flämische Gemälde aus dem 16. und 17. Jahrhundert und Werke der italienischen Malerei der Renaissance lassen sich hier bestaunen.
Doch nicht jeder hat die Möglichkeit, so weit zu reisen, um berühmte Museen zu sehen. Da ist es gut, dass auch Deutschland einige beeindruckende Kunstsammlungen und Ausstellungshallen vorweist. Zum Beispiel die Hamburger Deichtorhallen, in denen wechselnde Ausstellungen auf immerhin knapp 7000 Quadratmetern gezeigt werden. Die Deichtorhallen selber sind historische Gebäude aus dem angehenden 20. Jahrhundert und waren ursprünglich ein Großmarkt für Lebensmittel und Blumen. Heute kann man hier zeitgenössische Kunst und Fotografie bestaunen. Auch München hat berühmte Museen – beispielsweise die Pinakothen, die eine der beeindruckendsten Kunstsammlungen Deutschlands beherbergen.
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